Werke von Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach und Alexander von Zemlinsky
Im April stehen die Kammerkonzerte in der Rathausdiele ganz im Zeichen des Spielzeitschwerpunkts „Planet Schostakowitsch“. Begleiten Sie uns bei diesen Blicken in den Rückspiegel eines Jahrhundertlebens.
Dmitri Schostakowitschs Cellosonate op. 40 von 1934 spannt den Bogen von gesanglicher Innigkeit über prägnante Motorik zu einem Finale, das mit feiner Ironie aufwartet. Es folgt ein pianistisches Intermezzo: Johann Sebastian Bachs Präludium und Fuge Cis-Dur aus „Das Wohltemperierte Klavier“ II begegnet Schostakowitschs Des-Dur-Pendant aus op. 87 – barocke Klangarchitektur als Folie moderner Tonsprache. Alexander von Zemlinskys d-Moll-Trio op. 3 schließlich steht in Brahmsscher Tradition, atmet spätromantische Fülle und wagt bereits mit einer gesteigerten Chromatik sowie kühnen harmonischen Rückungen den Schritt ins 20. Jahrhundert. /JN
Programm
Dmitri Schostakowitsch:
Sonate d-Moll für Violoncello und Klavier op. 40
Johann Sebastian Bach:
Präludium und Fuge Cis-Dur BWV 872, aus „Das Wohltemperierte Klavier“, Bd. 2, Nr. 3
Dmitri Schostakowitsch:
Präludium und Fuge Des-Dur, aus „24 Präludien und Fugen“ op. 87, Nr. 15
Alexander von Zemlinsky:
Trio d-Moll für Klarinette, Violoncello und Klavier op. 3
Mitwirkende
Christof Reiff, Klarinette
Henriette Lätsch, Violoncello
István Lajkó, Klavier