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In 98 Tagen

Arenakustik Jena | Shalosh

Auf einen Blick

Arenakustik im Volksbad

Viele der schönsten Musikgeschichten beginnen mit einer Freundschaft. So auch in diesem Fall. Schlagzeuger Matan Assayak und Pianist Gadi Stern wuchsen als beste Freunde in Jerusalem auf und teilten die gemeinsame Liebe zur Musik. Nach einigen Projekten in Kindheit und Jugend trennten sich ihre Wege zunächst: Für das musikalische Studium ging einer nach Tel Aviv, der andere nach New York. Später traf man sich in Tel Aviv wieder und schnell gesellte sich Kontrabassist David Michaeli zu dem Gespann. Der Anfang für den Werdegang eines besonderen Trios ist erzählt. Der Name Shalosh, hebräisch für „drei“, sei dabei übrigens zunächst unbedacht und in aller Kurzfristigkeit während des gemeinsamen Grübelns in einer Bar entstanden: „Als dann jemand ‚Shalosh‘ sagte, machte es bei uns Klick, ohne sagen zu können, warum. Erst nachher kamen uns Gedanken zu Kraft und Magie und Mystik der Zahl drei. Es ist zwar nur eine Zahl, sie symbolisiert in unserem Fall auch die Einheit, wie ein Dreieck.“

Ein künstlerisches Dreieck. Drei Musiker, ein kolossaler Sound. Das Trio repräsentiert eine aufstrebende und aktuell gefragte Generation genreübergreifender Jazz-Musik und zeichnet den Zirkel ihres Fankreises weit über das klassische Jazz-Publikum hinaus. Die Musik von Shalosh ist rau, akustisch und progressiv, überschreitet stilistische Grenzen und entzieht sich einer gängigen Definition. Wie außergewöhnlich und faszinierend ihr Werk strahlt, wird einmal mehr durch ihre Präsenz deutlich: Innerhalb von 10 Jahren hat das Trio bemerkenswerte 350 internationale Auftritte auf einigen der renommiertesten und größten Bühnen der Welt hingelegt.

Dieses Gefühl ist keinesfalls ein Versehen: Jazz, der eigentlich Rock ist und Rock, der doch irgendwie jazzy klingt: Die Stücke von Shalosh gehen einen ganz eigenen Weg. Auf diesem Weg trifft man diese beträchtliche Menge Rockmusik, aber auch Klassik, Elektronik, afrikanische und nahöstliche Klänge.

Die drei Musiker streben nach einer Musik, die sowohl zugänglich als auch anspruchsvoll ist. Mit sympathischer Gelassenheit meistern sie die Balance zwischen der Herausforderung an sich selbst als Musiker und Künstler sowie der Offenheit für ein breites Publikum. Warum eigentlich? Sie tun es, um die Kluft zu überwinden, die intellektuelle Musik bewirken kann. Ihre Werke entspringen einem emotionalen und rohen Ort und können als Reaktion auf den so rauen Großstadtdschungel von heute verstanden werden.

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