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In 32 Tagen

Darf man den Antisemitismus verlachen? Lessings Lustspiel „Die Juden“

Auf einen Blick

Vortrag und Lesung mit Jens-Fietje Dwars (Jena)

Kooperationsveranstaltung zus. mit der Begegnungsgruppe Judentum

Darf man „Die Juden“ sagen? Muss es nicht Mitbürger jüdischen Glaubens heißen? Und ein Lustspiel – über „dieses Thema“, verbietet sich das nicht, bei „unserer Geschichte“?

Gotthold Ephraim Lessing war gerade einmal 20 Jahre alt, als er 1749 das Lustspiel „Die Juden“ schrieb. Er hat als erster deutscher Autor den Antisemitismus seiner Zeit nicht nur angeklagt, sondern auf der Bühne dem Verlachen preisgegeben. War das dumm, frech, zynisch – oder ein Zeichen von ungeheurer Souveränität?

Der Jenaer Autor, Film- und Ausstellungsmacher Jens-Fietje Dwars hat das Stück in seiner Edition Ornament mit Kupferstichen von Baldwin Zettl herausgegeben. Am Mittwoch, dem 15. April, stellt er das Buch ab 18.30 auf Einladung der Begegnungsgruppe Judentum im KuBuS vor. Er berichtet von der Entstehung des Stücks und liest aus dem Lustspiel, das in der Tradition von Shakespeares Komödien voller Sprachwitz ist, lebendiger als das späte Drama „Nathan der Weise“.

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KuBuS – Zentrum für Kultur, Begegnung und Sport
Theobald-Renner-Straße 1A
07747 Jena
Deutschland

Tel.: +49 (0) 3641 531655
E-Mail:
Webseite: kubusjena.de/veranstaltungen

Veranstalter

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