© CC0 | Charles-Henry Perler

In 48 Tagen

Bunkernacht Projekt

Auf einen Blick

Sich um seinen Nächsten zu sorgen – dies steht im Mittelpunkt dieser Lesung, die Briefe des Jenaer Altphilologen Carl Theil an Martin Buber nachzusprechen versucht – die Anteilnahme des Protestanten an der Bibelübertragung des berühmten jüdischen Lehrers und das vermeintliche Scheitern ihres Gesprächs – die Sinnlosigkeit und der Kampf um den Respekt für DEN Anderen steht auch im Mittelpunkt in den Schriften und Reden des Hugo Schmidt.

Die Lesung widmet sich der Freundschaft von Wolfgang Ritzel und Abs Joosten, Kantkenner der eine und Montessori-Pädagoge, der seine jüdische Herkunft verstecken muss, der andere.
„Bunkernacht“ ist ein experimentelles Recherche-Theaterstück, in dem es um die Bibelübersetzung Martin Bubers im Jahr 1935 geht, um eine pazifistische Erziehung, wie sie von Gandhi bis zu Reformpädagogen von Summerhill oder Maria Montessori angedacht wurde, und den verschwiegenen (Wald-)Weg einer Vernünftigkeit, die, zerrissen zwischen den Polen der allesvernichtenden Ansprüche der NSDAP und den Gefahren eines christlichen Widerstandes, einen Ausweg sucht – für zukünftige Generationen oder für einen republikanischen Staat…?

Die Recherche folgt den Spuren und Dokumenten von Mathilde Fath und Wolfgang Ritzel, Hugo und Ilse Schmidt, Brief-Auszügen von Carl Theil und Schriften der Maria Montessori, sowie von Abs Joosten.

Eine Veranstaltung in Zusammenarbeit der Reihen "Komm, ich erzähl dir eine Geschichte" und "Zukunftsfähige Gesellschaft".

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Melanchthonhaus
Hornstraße 4
07745 Jena
Deutschland

Tel.: +49 (0) 3641 5738 0
E-Mail:

Veranstalter

Melanchthonhaus, 07745 Jena
Hornstraße 4
07745 Jena

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