© Zoé Hopf

In 13 Tagen

14. Jenaer Lyrikgespräch mit Manon Hopf

Auf einen Blick

Die Lyrikerin Manon Hopf liest aus ihrem Debütband „hand, legungen“

Manon Hopf erforscht in ihrem Debüt „hand, legungen“ den Kosmos des Gestischen und fragt dabei, „wann ist ein gedicht / barrierefrei“. Das Handliche findet sich auch in der Ästhetik wieder. Mit wenigen Worten und kompakter Sprache gelingt es ihr, große Bilder zu erzeugen. Das Sprechen über die Hand wird zugleich zu einem Sprechen über das Schreiben, das ganz klar als Handwerk ausgewiesen ist.

Ebenso wird in der Dekonstruktion der Hände „ihre natürliche / unnatürlichkeit“ entdeckt: „Diese Poesie, die sich auf der Hände Werk beruft, oszilliert zwischen Sinn und Sinnlichkeit. Was aber passiert, wenn die Hände einmal nicht schreiben? Dann brüten sie vielleicht Gewitter aus, machen Handschaften oder beten heimlich in der Nacht. Auch das ist diesen Gedichten eigen, dass sie bei aller poetischen Binnenreflexion ihren leichten, gewitzten Ton niemals verlieren.“

Mit Manon Hopf ist beim „Jenaer Lyrikgespräch“ bereits zum vierzehnten Mal eine junge Stimme der Gegenwartslyrik zu Gast. 

Im Anschluss an die Lesung findet ein Werkstattgespräch statt.

Veranstaltungshinweise:

Einlass: ab 18.30 Uhr

Unterstützt und gefördert wird das „Jenaer Lyrikgespräch“ vom Studierendenwerk Thüringen, dem Institut für Germanistische Literaturwissenschaft der FSU Jena sowie JenaKultur.

Aufgrund der begrenzten Platzkapazitäten wird um eine Voranmeldung gebeten an: jenaer-lyrikgespraech@uni-jena.de

Ein Besuch der Veranstaltung ist unter 2G Regeln (genesen oder geimpft) möglich. Die entsprechenden Nachweise sowie der Personalausweis sind am Einlass vorzuzeigen. Ihre Kontaktdaten werden erfasst (Luca-App oder analog). Darüber hinaus ist eine qualifizierte Gesichtsmaske zu tragen, auch am eigenen Sitzplatz. 

Die Mitnahme eigener Getränke ist erlaubt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch.

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Mälzerstraße 11
07745 Jena
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Tel.: +49 (0) 3641 49 8281
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